Verarbeitungsrichtlinie SDA- Rohrschellenfix - SPETEC KG Innovative Spengler Produkte

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Verarbeitungsrichtlinie SDA- Rohrschellenfix

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Verarbeitungsrichtlinie SDA- Rohrschellenfix

Das Befestigen der Regenfallrohre und der Rohrschellen wird in der ÖNORM B 3521-1 Absatz 5.9.1 und 6.12.2 geregelt und folgend definiert:

Die Rohrschellenbefestigung müssen grundsätzlich
- statisch ausreichend dimensioniert sein
- eine thermische Trennung zum Mauerwerk haben
- einen Mindestabstand von 20 mm zur Fassadenflächen aufweisen
- der maximale Rohrschellenabstand soll 3,0 Meter nicht überschreiten
- das Bohrloch für die Rohrschelle muss gegen Schlagregen abgedichtet
  werden (s. ÖNORM B 6400:2011-09-01 Absatz 4.7.1)

Montagehinweise für den "SDA- Rohrschellenfix"

Pkt. 1.1 Lamellendübel

Für das montieren des blauen Lamellendübels ist ein 10er Bohrloch notwendig. Der blaue Lamellendübel mit seinen vier Lamellen wird mit dem Hammer so weit eingeschlagen, dass die stirnseitige Lamelle dicht am Verputz anliegt. Es ist darauf zu achten, dass der Verputz durch das einschlagen des Dübels nicht ausbricht, da sonst die seitlichen Kraft- und Lastaufnahmen gemindert werden! Durch die lange, 9 cm lange Spreitzzone erhält der blaue Lamellendübel höchste Auszugswerte und die vier seitlichen Lamellen stützen sich kraftschlüssig in der Fassade ab! Der Spengler hat darauf zu achten und zu prüfen, dass der Untergrund entsprechende Stabilität und Festigkeit aufweist!

Pkt. 2.1 Selbst furchender Schraubstift
Der selbst furchende Schraubstift kann sowohl mit, als auch ohne Dübel verwendet werden. Mit Dübel findet er Anwendung in Mauerwerken mit Wärmedämmfassaden, ohne Dübel kann er dort verwendet werden, wo keine thermische Trennung notwendig ist und auch kein Dübel eingesetzt werden kann (Holz-, Stahl- und Alukonstruktionen, nicht gedämmte Betonwände, ect.) Hier ist ein entsprechendes Bohrloch (6,0 - 7,0 mm) herzustellen, danach kann der Schraubstift selbstfurchend eingedreht werden! Als Eindrehmöglichkeit ist ein Torx 25 eingepresst.
Achtung! Aufgrund der vielen unterschiedlichen Biteinsätze muß darauf geachtet werden, dass der Bit auch genau mit der Torxeinpressung übereinstimmt, da sonst die Torxeinpressung ausgedreht wird und der Schraubstift unbrauchbar wird!!!
Der selbst furchende Schraubstift muß soweit eingedreht werden, dass die vormontierte Sicherheits- Abdeckkappe dicht am Wulst des Schraubstiftes und an die Fassade angedrückt wird!!

Pkt. 3.1 Sicherheits- Abdeckkappen
Die Sicherheits- Abdeckkappen verhindern das eindringen von Niederschlagswasser und schützt das Bohrloch vor Schäden und bildet optisch einen perfekten Fassadenabschluss!
Um auch der ÖNORM B 6400 Absatz 4.7.1 zu entsprechen empfehlen wir, vor dem endgültigen eindrehen des Schraubstiftes an der Rückseite der Sicherheits- Abdeckkappe einen kleine Tupfer Silikon in die Nut zu pressen, damit das Bohrloch auch gegen abrinnendes Wasser an der Fassade geschützt wird!!
Die Sicherheits- Abdeckkappe muß vollständig an der Wulst des Schraubstiftes und an der Fassade anliegen! Lose liegende Sicherheits- Abdeckkappen sind nicht im Sinn dieser Entwicklung und sind wirkungslos!!!








 
 
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